Eine überdurchschnitllich heiße Woche neigt sich dem Ende zu. In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben zahlreiche Gewitterparzellen starke Unwetter über die Region gebracht und ganze Landschaften verwüstet. Wir entschließen uns, eine Gegend aufzusuchen, die wir für unverwüstlich halten, und fahren also nach Dirmerzheim, einem Ort, der sich seit seiner Gründung erfolgreich gegen Ästhetik,„Dröges Dirmerzheim, karges Konradsheim“ weiterlesen
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Ratlos in Rath – Kunstblumenparadies für Hartgesottene
Wir haben ja im Laufe der vergangenen Wanderungen erfahren und hinnehmen müssen, dass Deutschland das Land der „Orchideen-im-Fester“-Freunde ist. Was uns aber diesmal in Bedburg-Rath erwartete, kann man getrost als floralen Coitus bezeichnen. Doch der Reihe nach. Das Wetter lässt im frühen Hochleistungssommer 2021 einmal mehr zu wünschen übrig und so beschließen wir in eine„Ratlos in Rath – Kunstblumenparadies für Hartgesottene“ weiterlesen
Felle, Fohlen, Fäkalgeruch – Heppendorf & Widdendorf
Die Sonne scheint, die Vögel singen, wir sind beide bester Laune. Die besten Voraussetzungen also, durch die eher tristen Gegenden des Kreises zu spazieren. So dachten wir, als wir uns auf den Weg nach Heppendorf machten. Wie sollten wir uns jedoch irren. Auf unserer Wanderung sind wir Dingen begegnet, die nie ein Mensch zuvor gesehen,„Felle, Fohlen, Fäkalgeruch – Heppendorf & Widdendorf“ weiterlesen
Bachem – Heiliger Geist zwischen Bundeskegelbahn und Backsteinplastik
Auch wenn der Rheinländer „pentekoste“ vielleicht als weltweit gültige Formulierung nach dem Preis einer Übernachtung betrachten möchte oder dies mitunter auch einer Dame an der Bar des „Bangkok Paradise Clubs“ entgegen lallt, so bedeutet dies aus dem Griechischen übersetzt doch „der 50. Tag.“ Und 50 Tage nach Ostern feiern Christen auf der Welt Pfingsten. Das„Bachem – Heiliger Geist zwischen Bundeskegelbahn und Backsteinplastik“ weiterlesen
Gymnich: Pferde, Pfähle, Pflastersteine
Mit unserer Wanderung durch Niederbolheim am vergangenen Sonntag haben wir die Kerpen-Reihe zum Abschluss gebracht. Inspiriert von dem Chanson der deutschen Band „Insterburg und Co.“ singen wir also „Doch dann wurde es uns in Kerpen zu klein, so zogen wir nach Gymnich ein.“ Wir parken den Wagen am Erftmuseum, dessen Areal wir direkt erkunden. Ein„Gymnich: Pferde, Pfähle, Pflastersteine“ weiterlesen
Morbide in Manheim (alt) – Zwischen Ruinen und schwarzem Block
Kerpen-Manheim befindet sich (noch) in der Jülich-Zülpicher Börde. Bis vor wenigen Jahren verlief die A4 Aachen-Köln noch nah am Ort. Wie so viele Straßen hier, ist auch die Autobahn hier längst Geschichte. Eigentlich wollten wir Manheim an einem regnerischen und kalten Tag besuchen – passend zur Stimmungslage in diesem fast schon gänzlich verstorbenen Ort. Politik„Morbide in Manheim (alt) – Zwischen Ruinen und schwarzem Block“ weiterlesen
Horror zwischen Horrem und Habbelrath
Meistens ist es ja die eigene Heimat, in der man sich am wenigsten auskennt. Zumindest ist das bei uns der Fall. Unsere Kindheit und Jugend haben wir in Horrem verbracht, die meiste Zeit davon aber in privaten Gärten, leerstehenden Häusern, Partykellern (gab es damals noch) , Kiesgruben (gab es damals auch noch) und im Tagebau„Horror zwischen Horrem und Habbelrath“ weiterlesen
Wandern am Horst – Naturnahes Niederbolheim
Wir Beide leben ja nun auch schon ein paar Jahre im Kerpener Stadtgebiet und wir haben auch beruflich und privat durchaus viele Menschen aus der Region kennen und wenige davon schätzen gelernt. Aber den Satz: „Hallo, ich komme aus Niederbolheim“, den haben wir tatsächlich noch nie gehört. Gelegen an der äußersten südwestlichsten Ecke des Kerpener„Wandern am Horst – Naturnahes Niederbolheim“ weiterlesen
Oberaußem und Niederaußem – Kohle, Kraftwerk und Kastanie.
Für den heutigen Tag fällt unsere Wahl auf gleich mehrere Orte, die nah beieinander liegen und einiges miteinander teilen. Ohne, dass wir hier weiter recherchiert hätten, glauben wir doch fest, dass die Suizidraten in Oberaußem, Niederaußem und Auenheim kreisweit die höchsten sein könnten. Oberaußem hat dabei noch Glück: Hier gibt es noch verzweifelte Versuche, sich„Oberaußem und Niederaußem – Kohle, Kraftwerk und Kastanie.“ weiterlesen
Stommeln – Steile Straßen und sexy Superstars
Der Ort mit den sieben Hügeln Den heutigen Ort hat Dan ausgesucht. Wir fahren nach Stommeln. Die frühen Jahre seiner Kindheit hat Dan hier verbracht und weiß so einiges zu berichten. Zum Beispiel, dass die neben Henning Krautmacher bekannteste Persönlichkeit des Ortes die selige Christina ist, die im 13. Jahrhundert hier gelebt hat. Die älteren„Stommeln – Steile Straßen und sexy Superstars“ weiterlesen
Büsdorf – betonierte Plätze und Blockbuster
Einer der zumindest unter Cineasten bekanntesten Orte des Rhein-Erft-Kreises ist zweifelsohne Büsdorf. Zur Kreisstadt Bergheim gehörend liegt der malerische Ort auf den Ausläufern der Ville-Erhebung, unweit von Niederaußem und Oberaußen und damit auch des Kraftwerkes Niederdaußem, auf das man fast überall in dieser Region einen herrlichen Blick genießen kann. Eben jenes malerische Kraftwerk war dann„Büsdorf – betonierte Plätze und Blockbuster“ weiterlesen
Buir – zwischen Braunkohle und Bundesautobahn
Mit Kais sportlichem Hybrid-Automobil fahren wir Richtung Tagebau Hambach. Unser Ziel ist der Kerpener Stadtteil Buir, den wir das letzte gemeinsam vor 25 Jahren besucht haben. Dort wohnte damals unser Mitschüler Sven, der uns und schätzungsweise 40 weitere Leute zu einer Party (wie nennt man das heute eigentlich?) eingeladen hatte. Ich erinnere mich nicht mehr„Buir – zwischen Braunkohle und Bundesautobahn“ weiterlesen