Spazieren im Speckgürtel – Efferen und Hermülheim

Solange die Sonne noch scheint und die Sonntage noch nicht allzu trist sind, möchten wir noch ein paar schöne Orte im Rhein-Erft-Kreis erleben. Schließlich haben wir im zur Neige gehenden Jahr (und auch im Jahr davor) so einiges gesehen, was sich nur durch eine Delfin-Therapie verarbeiten lässt. So beschließen wir also, zwei Hürther Stadteile zu„Spazieren im Speckgürtel – Efferen und Hermülheim“ weiterlesen

Mit allen Sinnen: Sinnersdorf

Was macht man an einem typisch-deutschen Herbsttag, dessen Ödnis aus jeder Pore langsam emporquellt? Man sucht sich eine passende Ausflugsdestination, die einen emotional nicht zu sehr ins Wanken bringt. Kurz: Der perfekte Tag, endlich nach Pulheim-Sinnersdorf zu fahren. Ein Ort, dessen bloße Existenz einem von uns bislang völlig verborgen blieb. Was sollte uns dort erwarten?„Mit allen Sinnen: Sinnersdorf“ weiterlesen

Rohrglühe in Pulheim

Neue Woche – neues Glück (Ka Ching! 50 Cent ins Phrasenschwein). An einem wirklich herrlichen Herbsttag wollen wir uns unser sonniges Gemüt nicht durch wolkenverhangene dunkle Kraftwerkswolken im nördlichen Rhein-Erft-Kreis belastet sehen und fahren gen Pulheim. Diesmal kein Vorort, kein Randbezirk, diesmal geht’s direkt Richtung Downtown, direkt ins Herz der Stadt nahe der Kölner Stadtgrenze.„Rohrglühe in Pulheim“ weiterlesen

Hart, härter, Kirchherten.

An diesem Sonntag spüren wir das erste Mal den Herbst nahen. Zarte Nebelschwaden ziehen über die Felder, die Landschaft ist in dumpfes Grau getaucht und die Sonne will sich kaum zeigen. An solchen Tagen hat man die Wahl zwischen einer erquicklichen Wanderung in einem farbenfrohen und lebendigen Ort oder diversen Bedburger Stadtteilen. Wir entscheiden uns„Hart, härter, Kirchherten.“ weiterlesen

Herrliches Herrig – erlebbares Erp

Wie sang einst schon Udo Jürgens: „Und immer, immer wieder geht die Sonne auf…“ – Ja, und sie brennt mit voller Wucht auf uns herab. So auch an jenem Sonntag als wir uns auf den Weg in Erftstädter Gebiet machen. Der Sommer 2022 geht einem hart auf die Murmel, um es mal diplomatisch auszudrücken. Vor„Herrliches Herrig – erlebbares Erp“ weiterlesen

Einmal KaKö und zurück- Von Exkrementen und Einsamkeit.

Kinners, wie die Zeit vergeht. Da hat man einmal nicht aufgepasst und es ist schon wieder Sonntag. Die Sonne strahlt (so wie sie es in den vergangenen 14 Wochen an jedem verdammten Tag getan hat), die Vögel singen schon längst nicht mehr und wir sind startklar. Mit dem Hipster-Hybrid durchfahren wir karge Landschaften, hören dabei„Einmal KaKö und zurück- Von Exkrementen und Einsamkeit.“ weiterlesen

Glückliches Geyen – Rückkehr gelungen

Nach einer kurzen Sommerpause, die uns – getrennt voneinander – in gar güldene Gegenden Europas zog, sind wir zurück im vertrauten Rhein-Erft-Kreis, der pulsierenden Ader des rheinischen Braunkohlereviers und seinen rauchenden Schloten. Jene jedoch vermögen wir heute nicht wahrzunehmen, denn uns zieht es nach Geyen. Jenem herrlich-versteckten Ortsteil Pulheims, der sich zwischen Manstedten und Sinthern„Glückliches Geyen – Rückkehr gelungen“ weiterlesen

Kunst und Krempel in Kirchtroisdorf und Kleintroisdorf

Was ist typisch deutsch? Darauf gibt es viele Antworten. Für einige sind es solche Tugenden wie Pünktlichkeit und Disziplin, andere wiederum denken dabei an kulinarische Genüsse wie Sauerkraut und Kartoffelklöße und manch eine:r assoziert damit weiße Socken in Sandalen und pfiffige Kurzhaarschnitte. Was jedoch nur selten erwähnt wird, ist das Dehnungszeichen. Für uns im Rheinland„Kunst und Krempel in Kirchtroisdorf und Kleintroisdorf“ weiterlesen

Aus Alt wird Neu – Das doppelte Freimersdorf

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Ein Satz, den Seemänner gerne kurz nach der Anlandung in Hamburg denken, der aber auch uns in den Sinn kam. Wir haben zwar bereits Frechen-Königsdorf besucht, bewundert und genossen, noch nicht aber den kleinen schmucken Nachbarort Neu-Freimersdorf. Diesen findet man am Ortsausgang Königsdorfs in„Aus Alt wird Neu – Das doppelte Freimersdorf“ weiterlesen

Good morning Gleuel!

Manchem Ort wird man mit nur einer Durchquerung nicht gerecht und so hatten wir das Gefühl, wir müssten dringend nochmal nach Hürth-Gleuel. Eine gute Idee, wie sich herausstellen sollte. Gleuel ist das Paradies für Menschen mit kurzen Beinen, die alpenländischen Flair zu schätzen wissen. An diesem besonderen Tag durften wir nicht nur den Stadtteil, sondern„Good morning Gleuel!“ weiterlesen

Von Lipp(en) und Millendorf

Nach einer kreativen sechswöchigen Recreationsphase zieht es uns erneut auf Bedburger Stadtgebiet. Zu lange ist es her, dass wir die saftigen Felde, grünen Wiesen und sorglosen Menschen jenseits der Tagebaukante besuchen durften. Das Schöne an Bedburg: Die Stadt beginnt quasi direkt hinter der Abfahrt von der Bundesautobahn. Wir parken unser busähnliches Gefährt auf einem ebenso„Von Lipp(en) und Millendorf“ weiterlesen

High Noon in Hüchelhoven

Ein wolkiger Tag ward uns erneut vorhergesagt, die Regenwahrscheinlichkeit größer als die Chance mit diesem Blog einen Preis abzuräumen und so beschlossen wir einen Ort zu besuchen, dessen Visitation bei Wolken oder Sonnenschein gleich ist: Hüchelhoven. Unweit des Kraftwerks Niederaußem mit seinem riesigen BoA-Block und den noch imposanteren Kühltürmen gelegen, ist es gleich, ob im„High Noon in Hüchelhoven“ weiterlesen

It is Rheidt, but it’s okay.

Unser Ausflug an diesem Sonntag führte uns an die Grenze des Rhein-Erft-Kreises. Im Schatten des Kraftwerks Niederaußem liegt der Doppelort Rheidt-Hüchelhoven, von dem wir uns heute den ersten Teil mal genauer anschauen wollen. Wieso die 17? Während der Anreise ergehen wir uns schon in philosophischen Diskussionen. Radio Bella beschenkt uns mit Chris Roberts Gassenhauer Du„It is Rheidt, but it’s okay.“ weiterlesen

Sielsdorf und Stotzheim – zwischen Samentausch und Steingärten

Manchmal gibt es sie noch – diese Orte, die einen zwingen auf der Landstraße kurz von Tempo 160 km/h runterzubremsen. So ist es in Sielsdorf. Gerade von Frechen aus kommend in Richtung Köln ist es wichtig ein paar Gänge runterzuschalten, bekommt man doch ansonsten schnell ein Erinnerungsfoto seines Besuchs. Wer dann ein wenig langsamer unterwegs„Sielsdorf und Stotzheim – zwischen Samentausch und Steingärten“ weiterlesen

Wo keiner Deine Schreie hört – ahnungslos in Angelsdorf und einsam in Esch

Wir haben in den vergangenen zwei Jahren schon viel vom Rhein-Erft-Kreis gesehen und bildeten uns bislang auch ein, dass uns so schnell nichts mehr überraschen könnte. Wir haben uns getäuscht. Nun muss man vorwegschicken, dass unsere Wanderung am 20.02. erfolgte. Die Sturmtiefs Ylenia, Zeynep und Antonia hatten in den vorhergehenden Tagen viel Verwüstung angerichtet und„Wo keiner Deine Schreie hört – ahnungslos in Angelsdorf und einsam in Esch“ weiterlesen