Dass weite Teile des Rhein-Erft-Kreises über Jahrzehnte hinweg von und mit der Braunkohle gelebt haben, das sieht man immer noch in vielen Dörfern (Etzweiler, Alt-Habbelrath, Fortuna und Co. mal ausgenommen). Meist sind aus den Tagebauen von einst Seen geworden, (noch) nicht so nahe Giesendorf. Aber dazu später mehr. Erst einmal wollen wir beim Anblick der„Ganz schön Giesendorf“ weiterlesen
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Buschiges St. Ommelerbusch
Ein weiterer grauer, nasskalter Herbsttag legt seine bleiernden Flügel über den Rhein-Erft-Kreis. Das zur Neige gehende Jahr gibt noch mal alles, um sich möglichst unangenehm nasskalt zu verabschieden. Wir jedoch lassen uns davon genauso wenig abhalten einen weiteren Ort unserer Besuchsliste aufzusuchen, wie von diversen Hassnachrichten, die wir nach unserem „Fischenich-Ausflug“ immer noch erhalten dürfen.„Buschiges St. Ommelerbusch“ weiterlesen
Pütz-Blitz
Ja, wo laufen Sie denn? Diese – dem Großmeister des deutschen Humors entlehnte- Frage konnte man sich in den vergangenen Wochen, ja sogar Monaten, schon mal stellen, war es doch erstaunlich ruhig hier. Erst war Sommer, dann war Arbeit, dann kam noch Krankheit hinzu, kurzum: Wir konnten unserer gemeinsamen Leidenschaft nicht nachgehen und es hat„Pütz-Blitz“ weiterlesen
Ziemlich zerrüttet: Zieverich
Wie sang Schlagerbärchen Andy Borg noch 1989? „Es war Sonntag“. Ja, es ist mal wieder Sonntag als wir frohen Mutes in Richtung Zieverich aufbrechen. Zieverich gehört wie Kenten zur Kreisstadt Bergheim, verdient aber einen extra-Besuch und eigenen Artikel. So unser Glaube. Ein Irrglaube, wie sich mittlerweile herausstellt. Dafür wissen wir nun, wo man des morgens„Ziemlich zerrüttet: Zieverich“ weiterlesen
Borr ey, da legst di Nieder(berg)!
Der Rhein-Erft-Kreis ist mit seinen rund 472.000 Einwohnern der neuntgrößte Kreis Deutschlands. Hier findet sich wirklich für alle der perfekte Ort zum Leben. Wer gute Verkehrsanbindung und Infrastruktur zu schätzen weiß, zieht am besten nach Brühl, Hürth und vielleicht noch nach Pulheim. Wer hingegen ein Leben in Stille jenseits der Zivilisation bevorzugt, wird sich sicherlich„Borr ey, da legst di Nieder(berg)!“ weiterlesen
Hürths ABC-Inseln
Wer braucht Aruba, Bonaire oder Curaçao – wir verbringen einen sonnigen Sommersonntag in Alstädten-Burbach im ehemaligen Canton Bruehl. Doch letzterer ist nach Napoleons Wirken im Rheinland längst Geschichte, gehört der schmucke Schlupfwinkel doch nun zur Stadt Hürth. Wie aus zwei Orten, einer wurde, wo der Garten Eden wirklich ist und welcher Coiffeur die beste Bikinimode„Hürths ABC-Inseln“ weiterlesen
Ach je, Ahe.
Wir erfüllen Wünsche Seit genau zwei Jahren sind wir nun in der Tiefebene des Rhein-Erft-Kreises unterwegs und anscheinend gibt es da draußen wohl Menschen, die unsere kleinen Berichte zur Kenntnis nehmen. Die meisten davon schönerweise wohlwollend, aber hin und wieder erreicht uns auch eine erboste Email von Stammesangehörigen aus irgendeinem gottverlassenen Winkel, den wir kurz„Ach je, Ahe.“ weiterlesen
Besser Blessem
Wenn man Abend zuvor eine gar ausschweifende Hopfengönnung vorgenommen hat und nun dennoch seinem Tagwerk nachgehen muss – dann sucht man am besten einen Ort aus, der keinerlei Herausforderung an Körper und Geist darstellt! Willkommen in Blessem. Lange schon steht dieser Ortsteil Erftstadts auf unserer Besuchsliste, aber aufgrund des verheerenden Hochwassers im Sommer 2021 ist„Besser Blessem“ weiterlesen
Lieber nich‘ nach Fischenich
So eine sonntägliche Wanderung ist ja immer auch ein wenig wie eine Tombola. Vorausgesetzt, dass es bei dieser Tombola erschreckend viele Nieten und dementsprechend wenige Gewinne gibt. In der Liste der „Leider verloren“-Lose rangiert seit unserer letzten Wanderung der Hürther Stadtteil Fischenich ziemlich weit oben. Gedenke der Hässlichkeit „Memento mori“, so hallt es einem immer„Lieber nich‘ nach Fischenich“ weiterlesen
Kennst Du Kenten?
Welcher Ort bietet sich eher für einen herrlichen Feiertagsbesuch an als Kenten? Ja, viele. Sehr viele. Aber wir fahren dennoch nach Kenten. Ein Ort, der 1938 seine Eigenständigkeit verloren hat und in die Stadt Bergheim integriert wurde. Von seinem ganz besonderen Charme hat Kenten dagegen wenig verloren. Ob das von Vorteil oder Nachteil ist, das„Kennst Du Kenten?“ weiterlesen
Glesch- Ganz gut gegangen.
Ja, wir sind wieder unterwegs. Unsere Mission ist es nach wie vor, die Grenzen des Rhein-Erft-Kreises auszuloten und unsere eigenen dabei Stück für Stück zu verschieben. Jeder Spaziergang verändert uns, jede Wanderung schenkt uns neue Einblicke in das, was Leben alles sein kann. Unser Würgereiz tritt mittlerweile spürbar später ein als das noch vor drei„Glesch- Ganz gut gegangen.“ weiterlesen
Bliesheim – jenseits des Autobahnkreuzes
Nach einer urlaubsbedingten kurzen Verschnaufpause sind wir zurück im pittoresken Rhein-Erft-Kreis, der in den vergangenen Wochen nichts seines morbiden Charmes eingebüßt hat. Das Schicksal verschlägt uns diesmal in den Erftstädter Ortsteil Bliesheim – ganz im Osten des Stadtgebiets. Nun ist es so, dass dieses Fleckchen Erde vor knapp zwei Jahren nachhaltig von den schweren Überschwemmungen„Bliesheim – jenseits des Autobahnkreuzes“ weiterlesen
Ah, Ahrem
„Über sieben Brücken musst du geh’n, sieben dunkle Jahre übersteh’n…“ Selten (eigentlich nie) hat der alte Gassenhauer aus der maffayschen Liedversuchswerkstatt besser gepasst als an dem Sonntag, an dem wir uns entschieden einen heiteren Ausflug nach Erftstadt-Ahrem zu versuchen. Einer der kleineren Ortsteile der phantastischen Phantomstadt Erftstadt, der sich exakt in ihrem Zentrum befindet. Hier„Ah, Ahrem“ weiterlesen
Liebliches Liblar
Die Vorweihnachtszeit ist oft hektisch, etwas chaotisch und voller Stress – so sehr, dass ich im Spa des „Hyatt Regency“ versehentlich den Bleistift habe fallen lassen, der sehr unglücklich im Ansaugstutzen des Jacuzzi landete – deswegen war ich nun wochenlang nicht in der Lage einen detaillierten Bericht zu unserem herrlichen Besuch im noch herrlicheren Liblar„Liebliches Liblar“ weiterlesen
Kompromisslos, konziliant, kommod – Köttingen
Wohin soll man sonntags fahren, wenn man wirklich gar nichts mehr erwartet und einem zum Ende des ausklingenden Jahres alles egal ist? Erftstadt ist da immer ein guter Tipp und so zieht es uns diesmal in den Stadtteil Köttingen. Phonetisch irgendwo zwischen Köttel und dem rheinischen „kötten“ angesiedelt erscheint uns dies ein gutes Ziel an„Kompromisslos, konziliant, kommod – Köttingen“ weiterlesen