Bergheim oder Berghain – Hauptsache Party!

Unsere bislang letzte Wanderung liegt nun bereits einige Wochen zurück und dennoch erscheint der Erfahrungsbericht dazu erst jetzt. Das liegt allerdings nur zum Teil an der stressigen und zeitraubenden Vorweihnachtszeit. Die Wahrheit ist, dass uns unser Weg in die Kreisstadt Bergheim führte. Und, was soll ich sagen?! Meine Großmutter mütterlicherseits, die übrigens selbst lange in„Bergheim oder Berghain – Hauptsache Party!“ weiterlesen

Thorr – hier hängt der Hammer

Am 38. Sonntag des laufenden Jahres zog es uns nach Thorr. Es gab also 37 gute Gründe, den Besuch des Bergheimer Stadtteils so lange aufzuschieben. Dachten wir. Jetzt wissen wir es! 2274 Menschen leben hier. Weil sie vielleicht keinen Führerschein haben, der Bus nicht fährt oder weil sie der Überzeugung sind, dass es hier zumindest„Thorr – hier hängt der Hammer“ weiterlesen

Brauweiler – bewundern, beten, brauen

Ein güldener Tag schickt sich an Wirklichkeit zu werden. Sanft streicheln saumselige Sonnenstrahlen die Wiesen, Haine und Felder der Heimat und wir beschließen einen Ort zu besuchen, der jahrhundertelang Geschichte schrieb: Brauweiler. Der Ort gehört zu Pulheim, ist aber dennoch sehr schmuck. Er besteht seit weit über 1000 Jahren, wurde anfangs „Brunivilare“ oder „Brunwillre“ genannt.„Brauweiler – bewundern, beten, brauen“ weiterlesen

Ganz schön Glessen – Von Kottüten bis Simmel

Der Hochleistungssommer 2021 überrascht uns mit einem Sonntag, den man in Anbetracht der Umstände nahezu fast schon als Sommertag bezeichnen kann. Es schüttet nicht wie aus Eimern, es hagelt nicht und nirgends treten Flüsse über die Ufer. Zeitweise sah ich mich sogar genötigt meinen leichten Sommerschal auszuziehen, den ich eigentlich aus erotischen Gründen trage –„Ganz schön Glessen – Von Kottüten bis Simmel“ weiterlesen

Bewundernswürdiges Berrendorf – Willkommen in der Wortspielhölle

Was kann nach unserem Besuch in Berrenrath vergangene Woche nun folgen? Ein Ausflug nach Berrendorf. Wie oft habe ich diese beiden Orte in den vergangenen Jahren verwechselt. Das soll mir nun nicht mehr passieren, zu unterschiedlich sind doch die Eindrücke und Begegnungen. Berrenrath war ja überraschend idyllisch und fast schon pittoresque. Erst einmal sei festzuhalten,„Bewundernswürdiges Berrendorf – Willkommen in der Wortspielhölle“ weiterlesen

Prachtvolles Paffendorf – Zwischen altem Schloss und bunten Stromkästen

Nachdem die vergangenen Wochen eher von Spaziergängen, Wanderungen und Erlebnissen in minderschönen Orten geprägt waren, haben wir uns diesmal – passend zum herrlichen Sommerwetter – mal einen schönen Ort ausgesucht. Wobei man auch hier beachten muss, dass eigentlich nur eine Hälfte dieses Ortes recht schön ist, doch dazu später mehr. Es geht nach Paffendorf! Das„Prachtvolles Paffendorf – Zwischen altem Schloss und bunten Stromkästen“ weiterlesen

Ratlos in Rath – Kunstblumenparadies für Hartgesottene

Wir haben ja im Laufe der vergangenen Wanderungen erfahren und hinnehmen müssen, dass Deutschland das Land der „Orchideen-im-Fester“-Freunde ist. Was uns aber diesmal in Bedburg-Rath erwartete, kann man getrost als floralen Coitus bezeichnen. Doch der Reihe nach. Das Wetter lässt im frühen Hochleistungssommer 2021 einmal mehr zu wünschen übrig und so beschließen wir in eine„Ratlos in Rath – Kunstblumenparadies für Hartgesottene“ weiterlesen

Bachem – Heiliger Geist zwischen Bundeskegelbahn und Backsteinplastik

Auch wenn der Rheinländer „pentekoste“ vielleicht als weltweit gültige Formulierung nach dem Preis einer Übernachtung betrachten möchte oder dies mitunter auch einer Dame an der Bar des „Bangkok Paradise Clubs“ entgegen lallt, so bedeutet dies aus dem Griechischen übersetzt doch „der 50. Tag.“ Und 50 Tage nach Ostern feiern Christen auf der Welt Pfingsten. Das„Bachem – Heiliger Geist zwischen Bundeskegelbahn und Backsteinplastik“ weiterlesen

Morbide in Manheim (alt) – Zwischen Ruinen und schwarzem Block

Kerpen-Manheim befindet sich (noch) in der Jülich-Zülpicher Börde. Bis vor wenigen Jahren verlief die A4 Aachen-Köln noch nah am Ort. Wie so viele Straßen hier, ist auch die Autobahn hier längst Geschichte. Eigentlich wollten wir Manheim an einem regnerischen und kalten Tag besuchen – passend zur Stimmungslage in diesem fast schon gänzlich verstorbenen Ort. Politik„Morbide in Manheim (alt) – Zwischen Ruinen und schwarzem Block“ weiterlesen

Wandern am Horst – Naturnahes Niederbolheim

Wir Beide leben ja nun auch schon ein paar Jahre im Kerpener Stadtgebiet und wir haben auch beruflich und privat durchaus viele Menschen aus der Region kennen und wenige davon schätzen gelernt. Aber den Satz: „Hallo, ich komme aus Niederbolheim“, den haben wir tatsächlich noch nie gehört. Gelegen an der äußersten südwestlichsten Ecke des Kerpener„Wandern am Horst – Naturnahes Niederbolheim“ weiterlesen

Stommeln – Steile Straßen und sexy Superstars

Der Ort mit den sieben Hügeln Den heutigen Ort hat Dan ausgesucht. Wir fahren nach Stommeln. Die frühen Jahre seiner Kindheit hat Dan hier verbracht und weiß so einiges zu berichten. Zum Beispiel, dass die neben Henning Krautmacher bekannteste Persönlichkeit des Ortes die selige Christina ist, die im 13. Jahrhundert hier gelebt hat. Die älteren„Stommeln – Steile Straßen und sexy Superstars“ weiterlesen

Büsdorf – betonierte Plätze und Blockbuster

Einer der zumindest unter Cineasten bekanntesten Orte des Rhein-Erft-Kreises ist zweifelsohne Büsdorf. Zur Kreisstadt Bergheim gehörend liegt der malerische Ort auf den Ausläufern der Ville-Erhebung, unweit von Niederaußem und Oberaußen und damit auch des Kraftwerkes Niederdaußem, auf das man fast überall in dieser Region einen herrlichen Blick genießen kann. Eben jenes malerische Kraftwerk war dann„Büsdorf – betonierte Plätze und Blockbuster“ weiterlesen

Buir – zwischen Braunkohle und Bundesautobahn

Mit Kais sportlichem Hybrid-Automobil fahren wir Richtung Tagebau Hambach. Unser Ziel ist der Kerpener Stadtteil Buir, den wir das letzte gemeinsam vor 25 Jahren besucht haben. Dort wohnte damals unser Mitschüler Sven, der uns und schätzungsweise 40 weitere Leute zu einer Party (wie nennt man das heute eigentlich?) eingeladen hatte. Ich erinnere mich nicht mehr„Buir – zwischen Braunkohle und Bundesautobahn“ weiterlesen