Winter in Wesseling – was klingt wie ein Schlager aus der feingliedrigen Feder einer Ingrid Peters ist in Wirklichkeit eine lebendige Herausforderung aller Sinne. Schon bei der Anfahrt über die Bundesautobahn 555 ist der Geruchssinn gefordert, wenn man auf Höhe der Raffinerie nicht schnell genug die Autofenster hochgefahren hat. Wesseling, ja, das muss man deutlich„Wacker Wesseling, wacker“ weiterlesen
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Broicher Baummassaker
Es gibt so Orte, die vergisst man schnell. Das ist meist auch eine Schutzfunktion des Körpers beziehungsweise der Psyche. Mitunter blitzen doch noch dunkle Erinnerungen in kurzen Albträumen auf, die einen des nachts schweißgebadet aufschrecken lassen. Dann ist man wach und denkt sich nur: „Dem Herr sei’s gedankt, wohne ich nicht dort!“ So kann es„Broicher Baummassaker“ weiterlesen
Dorsfeld sehen und vergehen
Man mag es ob unseres jugendlichen Aussehens kaum glauben , aber tatsächlich wohnen wir schon einige Jahrzehnte im Rhein-Erft-Kreis, kennen auch das Kerpener Stadtgebiet gut, aber zumindest einer von uns hatte noch nie das zutiefst zweifelhafte Vergnügen den Ortsteil Dorsfeld besuchen zu können. Man kann aber auch nicht mal „versehentlich“ durchfahren, denn eine Durchgangsstraße sucht„Dorsfeld sehen und vergehen“ weiterlesen
Man, warum Manstedten?
Es gibt so Orte im ambivalent-attraktiven Rhein-Erft-Kreis, von denen viele Menschen noch nichts gehört haben – selbst innerhalb des Landkreises. So geht es auch einem von uns als der Bücherbus der guten Laune einen Stopp in Manstedten macht. Gäbe es hier eine abgehalfterte Dorfkneipe mit Veranstaltungssaal und Bundeskegelbahn, dann wäre dies ein exemplarisch guter Halt„Man, warum Manstedten?“ weiterlesen
Helmut Kohl an der Casa Amoré – willkommen in Frechen
Fantastisch! Famos! Fabelhaft! Facettenreich! Frechen! Welches Wort passt hier nicht in die Reihe? Richtig: Fantastisch! Denn das schreibt man ja mit „Ph“ zu Beginn. Es heißt ja auch Phantasialand. Oder bedeutet es gar nichts gutes, sondern nur, dass die Orangenlimo auf einem Ablagemöbel serviert werden soll? Ja, liebe Leser, sie merken: Es ist Zeit für„Helmut Kohl an der Casa Amoré – willkommen in Frechen“ weiterlesen
Warum Wesseling, warum?
„Neue Woche – neues Glück“ oder „Wir geben nicht auf“ oder „Dieses Mal wird es bestimmt schön!“ oder „Einer muss es ja machen!“ – die Motivation Woche für Woche in die (Un-)Tiefen des Rhein-Erft-Kreises einzutauchen versuchen wir auch nach über 100 Wochen hochzuhalten, trotz massiver optischer Rückschläge (Rath, Fischenich), die uns immer wieder des nachts„Warum Wesseling, warum?“ weiterlesen
Schwankend durch Schwadorf
Neue Woche, neues Glück. Beseelt von der Hoffnung im Brühler Stadtgebiet einen ansehnlichen Ort, eine Oase der Ruhe und Labsal für die Augen zu finden machen wir uns diesmal mit dem Ford-Mannschaftsbus nach Schwadorf auf. Ganz im Süden der Schlossstadt gelegen ist es die letzte Rhein-Erft-Bastion vor dem Rhein-Sieg-Kreis und den schlechtesten Autofahrern der Republik„Schwankend durch Schwadorf“ weiterlesen
Kennste nich‘ Kendenich
Immer, wenn ich denke und hoffe, dass wir im Hürther Stadtgebiet doch nun wirklich alle Ortsteile gesehen und durchstreift haben, überrascht mich mein reckenhafter Wanderfreund mit einer weiteren Gemarkung, deren Besuch uns noch nicht vergönnt ward. Und so geht es an diesem finsteren Spätwintertag nun also nach Kendenich. Die Bezeichnung „Gemarkung“ trifft es nicht ganz,„Kennste nich‘ Kendenich“ weiterlesen
Hallo Heide
Brühl! Heute geht es endlich nach Brühl. Was haben wir uns darauf gefreut. An jedem verregneten Tag in dunklen Tagebaurandgebieten war uns immer bewusst: Es kommen auch bessere Tage, schönere Ausflugsziele. Und die waren – zumindest in unseren Gedanken – im Brühler Stadtgebiet verortet. Aber, wie so oft Leben, wird man enttäuscht. Doch der Reihe„Hallo Heide“ weiterlesen
Vollendet vergessenes Friesheim
So ein herrlich grauer, wolkenverhangener und tröpfchenregenfeuchter Wintertag bietet die perfekte Kulisse für einen ausgiebigen Ausflug in den südöstlichen Rhein-Erft-Kreis, genauer gesagt nach Friesheim. Ein Ort, den man gerne vergisst, wenn man die grünen Auen Ahrems genossen und die blühenden Böden Bliesheims durchstriffen hat. Dabei bietet der Erftstädter Ortsteil einiges, was man anderswo auch nicht„Vollendet vergessenes Friesheim“ weiterlesen
Ganz schön Giesendorf
Dass weite Teile des Rhein-Erft-Kreises über Jahrzehnte hinweg von und mit der Braunkohle gelebt haben, das sieht man immer noch in vielen Dörfern (Etzweiler, Alt-Habbelrath, Fortuna und Co. mal ausgenommen). Meist sind aus den Tagebauen von einst Seen geworden, (noch) nicht so nahe Giesendorf. Aber dazu später mehr. Erst einmal wollen wir beim Anblick der„Ganz schön Giesendorf“ weiterlesen
Buschiges St. Ommelerbusch
Ein weiterer grauer, nasskalter Herbsttag legt seine bleiernden Flügel über den Rhein-Erft-Kreis. Das zur Neige gehende Jahr gibt noch mal alles, um sich möglichst unangenehm nasskalt zu verabschieden. Wir jedoch lassen uns davon genauso wenig abhalten einen weiteren Ort unserer Besuchsliste aufzusuchen, wie von diversen Hassnachrichten, die wir nach unserem „Fischenich-Ausflug“ immer noch erhalten dürfen.„Buschiges St. Ommelerbusch“ weiterlesen
Ziemlich zerrüttet: Zieverich
Wie sang Schlagerbärchen Andy Borg noch 1989? „Es war Sonntag“. Ja, es ist mal wieder Sonntag als wir frohen Mutes in Richtung Zieverich aufbrechen. Zieverich gehört wie Kenten zur Kreisstadt Bergheim, verdient aber einen extra-Besuch und eigenen Artikel. So unser Glaube. Ein Irrglaube, wie sich mittlerweile herausstellt. Dafür wissen wir nun, wo man des morgens„Ziemlich zerrüttet: Zieverich“ weiterlesen
Hürths ABC-Inseln
Wer braucht Aruba, Bonaire oder Curaçao – wir verbringen einen sonnigen Sommersonntag in Alstädten-Burbach im ehemaligen Canton Bruehl. Doch letzterer ist nach Napoleons Wirken im Rheinland längst Geschichte, gehört der schmucke Schlupfwinkel doch nun zur Stadt Hürth. Wie aus zwei Orten, einer wurde, wo der Garten Eden wirklich ist und welcher Coiffeur die beste Bikinimode„Hürths ABC-Inseln“ weiterlesen
Besser Blessem
Wenn man Abend zuvor eine gar ausschweifende Hopfengönnung vorgenommen hat und nun dennoch seinem Tagwerk nachgehen muss – dann sucht man am besten einen Ort aus, der keinerlei Herausforderung an Körper und Geist darstellt! Willkommen in Blessem. Lange schon steht dieser Ortsteil Erftstadts auf unserer Besuchsliste, aber aufgrund des verheerenden Hochwassers im Sommer 2021 ist„Besser Blessem“ weiterlesen