It is Rheidt, but it’s okay.

Unser Ausflug an diesem Sonntag führte uns an die Grenze des Rhein-Erft-Kreises. Im Schatten des Kraftwerks Niederaußem liegt der Doppelort Rheidt-Hüchelhoven, von dem wir uns heute den ersten Teil mal genauer anschauen wollen. Wieso die 17? Während der Anreise ergehen wir uns schon in philosophischen Diskussionen. Radio Bella beschenkt uns mit Chris Roberts Gassenhauer Du„It is Rheidt, but it’s okay.“ weiterlesen

Wo keiner Deine Schreie hört – ahnungslos in Angelsdorf und einsam in Esch

Wir haben in den vergangenen zwei Jahren schon viel vom Rhein-Erft-Kreis gesehen und bildeten uns bislang auch ein, dass uns so schnell nichts mehr überraschen könnte. Wir haben uns getäuscht. Nun muss man vorwegschicken, dass unsere Wanderung am 20.02. erfolgte. Die Sturmtiefs Ylenia, Zeynep und Antonia hatten in den vorhergehenden Tagen viel Verwüstung angerichtet und„Wo keiner Deine Schreie hört – ahnungslos in Angelsdorf und einsam in Esch“ weiterlesen

A Grouven kind of love

Es gibt diese Orte, deren Namen man zwar kennt, von denen man aber nicht genau zu sagen vermag, wo sie eigentlich liegen. Man hat eine ungefähre Ahnung, ein Gefühl, aber sicher ist man sich nicht. So ging es uns mit Grouven. Wir wussten, dass es diesen Ort gibt, glaubten, schon einige Male daran vorbeigefahren zu„A Grouven kind of love“ weiterlesen

Wimmer und Witton im Winter Wonderland

Rückkehr nach Oberaußem Als wir im Frühjahr durch Oberaußem liefen, schworen wir uns, dass wir im Winter zurückkehren würden, in der Hoffnung, dass das Licht der Weihnacht diesen „Ort“ milde bescheinen würde. Es gab einige Überraschungen. Delle statt Drempel Wir machen uns gut gelaunt auf den Weg und stellen die Stimmungsregler auf Frieden und Nächstenliebe.„Wimmer und Witton im Winter Wonderland“ weiterlesen

Bewegendes Brühl-Badorf

Drei Wochen lang mussten wir unsere Wanderungen ruhen lassen, weil einer von uns sonntags arbeiten musste und der andere an einem Wochenende in den Niederlanden weilte. Nach so einer langen Auszeit sollte man einen vorsichtigen Wiedereinstieg wählen. Leistungssportler kennen das Problem. Wie schnell hat man sich einen Muskel gezerrt oder eine Rippe gebrochen? Wir brauchen„Bewegendes Brühl-Badorf“ weiterlesen

Mit Kojak durch Kirdorf

Für einen von uns beiden beginnt der Morgen mit großen Fragen. Was ist eigentlich aus der 90er-Jahre Damenkapelle TicTacToe und vor allem ihrer Anführerin Liane Claudia Wiegelmann geworden? Auf unserem Weg zur heutigen Destination erörtern wir die Karrieremöglichkeiten ausgiebig, können uns aber nicht einig werden. Einfallslosigkeit allerorten Wenn man sich -wie wir- so gut wie„Mit Kojak durch Kirdorf“ weiterlesen

Kein Kick in Kierdorf

Wir hatten den Sommer schon abgeschrieben und uns auf eine Zeit der Tristesse und Langeweile eingestellt. Zwar kam die Sonne mit ungeahnter Kraft zurück, vermochte es aber dennoch nicht, Erftstadt-Kierdorf zum Strahlen zu verhelfen. Doch der Reihe nach: Kein Weg führt nach Luxemburg Wir parken vor dem alten Friedhof und stellen uns zu diesem Zeitpunkt„Kein Kick in Kierdorf“ weiterlesen

Beton und Baracken in Buschbell , Hortensien in Hücheln

Eine neue Wanderung stand an und es galt, sorgsam die Destination abzuwägen. Der Tag war trocken, aber nicht sonnig, die Stimmung gut, aber nicht ausgelassen. Wir brauchten also einen Ort, der dieses Dazwischensein in Greifbares verwandelt und so entschieden wir uns für gleich zwei Frechener Stadtteile: Buschbell und Hücheln. Soviel sei vorweg genommen: Buschbell hält„Beton und Baracken in Buschbell , Hortensien in Hücheln“ weiterlesen

Glanzvolles Gleuel, beschauliches Berrenrath

Eigentlich war die Idee, dass wir es uns am vergangenen Sonntag so richtig geben wollten. Nach dem doch relativ anschaulichen Paffendorf sollte es mal wieder ein Cocktail aus Bausünden, Verzweiflung und menschlichen Abgründen sein. Da wir ja bereits in Niederaußem waren, mussten wir uns nach einem vergleichbaren Ort umschauen und so keimte in einem von„Glanzvolles Gleuel, beschauliches Berrenrath“ weiterlesen

Dröges Dirmerzheim, karges Konradsheim

Eine überdurchschnitllich heiße Woche neigt sich dem Ende zu. In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben zahlreiche Gewitterparzellen starke Unwetter über die Region gebracht und ganze Landschaften verwüstet. Wir entschließen uns, eine Gegend aufzusuchen, die wir für unverwüstlich halten, und fahren also nach Dirmerzheim, einem Ort, der sich seit seiner Gründung erfolgreich gegen Ästhetik,„Dröges Dirmerzheim, karges Konradsheim“ weiterlesen

Felle, Fohlen, Fäkalgeruch – Heppendorf & Widdendorf

Die Sonne scheint, die Vögel singen, wir sind beide bester Laune. Die besten Voraussetzungen also, durch die eher tristen Gegenden des Kreises zu spazieren. So dachten wir, als wir uns auf den Weg nach Heppendorf machten. Wie sollten wir uns jedoch irren. Auf unserer Wanderung sind wir Dingen begegnet, die nie ein Mensch zuvor gesehen,„Felle, Fohlen, Fäkalgeruch – Heppendorf & Widdendorf“ weiterlesen

Gymnich: Pferde, Pfähle, Pflastersteine

Mit unserer Wanderung durch Niederbolheim am vergangenen Sonntag haben wir die Kerpen-Reihe zum Abschluss gebracht. Inspiriert von dem Chanson der deutschen Band „Insterburg und Co.“ singen wir also „Doch dann wurde es uns in Kerpen zu klein, so zogen wir nach Gymnich ein.“ Wir parken den Wagen am Erftmuseum, dessen Areal wir direkt erkunden. Ein„Gymnich: Pferde, Pfähle, Pflastersteine“ weiterlesen

Horror zwischen Horrem und Habbelrath

Meistens ist es ja die eigene Heimat, in der man sich am wenigsten auskennt. Zumindest ist das bei uns der Fall. Unsere Kindheit und Jugend haben wir in Horrem verbracht, die meiste Zeit davon aber in privaten Gärten, leerstehenden Häusern, Partykellern (gab es damals noch) , Kiesgruben (gab es damals auch noch) und im Tagebau„Horror zwischen Horrem und Habbelrath“ weiterlesen

Oberaußem und Niederaußem – Kohle, Kraftwerk und Kastanie.

Für den heutigen Tag fällt unsere Wahl auf gleich mehrere Orte, die nah beieinander liegen und einiges miteinander teilen. Ohne, dass wir hier weiter recherchiert hätten, glauben wir doch fest, dass die Suizidraten in Oberaußem, Niederaußem und Auenheim kreisweit die höchsten sein könnten. Oberaußem hat dabei noch Glück: Hier gibt es noch verzweifelte Versuche, sich„Oberaußem und Niederaußem – Kohle, Kraftwerk und Kastanie.“ weiterlesen