Zwei Dörfer zum Preis von einem: Geildorf und Eckdorf.

Die letzten zwei Jahre haben uns gelehrt, dass das Leben im Rhein-Erft-Kreis vielseitig ist und sich die einzelnen Orte bei den Themen Lebensqualität, Infrastruktur und Evolutionsstufe doch stark unterscheiden. Wir haben daraus die folgenden Lehren gezogen: Mit diesem Wissen im Gepäck besuchen wir an diesem Sonntag zwei Brühler Stadtteile, von denen wir nie zuvor gehört„Zwei Dörfer zum Preis von einem: Geildorf und Eckdorf.“ weiterlesen

Lass dieses Keldenich an mir vorübergehen

Sommer 2024 – wir waren dabei. Die vollen fünf Tage der schönsten Jahreszeit haben wir bisher genießen können und einen davon brachten wir in Wesselings wunderlichem Stadtteil Keldenich zu. Hier mischen sich Künsterlviertel und Eisernes Kreuz, Naturschutzgebiet und Vorgartengrauen, Moderne und finsteres Mittelalter. Will man gerade sagen: „Ach, das ist aber eigentlich ganz schön.“, kann„Lass dieses Keldenich an mir vorübergehen“ weiterlesen

Verliebt in Vochem, noch mehr in Nord.

Zwei Stadtteile zum Preis von einem. Vielleicht sogar drei. Mit unseren nahezu wöchentlich stattfindenden Wanderungen haben wir uns mittlerweile durch den gesamten Rhein-Erft-Kreis gekämpft, einzig zwei Städte haben wir uns für den krönenden Abschluss aufgehoben. Eine davon ist Brühl. Warum die andere ausgerechnet Wesseling ist, entbehrt jedweder Logik und lässt sich nur mit der geographischen„Verliebt in Vochem, noch mehr in Nord.“ weiterlesen

Kurz vor Knapsack

Wer seinen Lungen etwas Gutes tun will, fährt in der Regel ans Meer oder zumindest nach Bad Nauheim, um dort entlang der Gradierbauten zu flanieren. Wer hingegen, so wie wir, Gefahrensucher ist, fährt nach Hürth Knapsack, den einzigen Ort Deutschlands, der wegen Umweltverschmutzung aufgegeben wurde. Zu den Hochzeiten des Bergbaus standen hier gleich sechs Brikettfabriken,„Kurz vor Knapsack“ weiterlesen

Schwofen in Königshoven

Herzlich Willkommen in der „Reim-Dich-oder-ich-fress-Dich-Hölle“, die aber allemale besser ist als dieser wahrgewordene feuchte Traum eines schleimigen Schützenkönigs. Auf der anderen Seite des Seiles: Ein Schaufelradbagger. Wäre die Welt ein besserer Ort, wenn jede Gesinnungsgruppe ihre eigene kleine Siedlung hätte? Vielleicht. Königshoven wirkt auf jeden Fall wie eine gelungene Mischung aus „Piff, paff, der Vogel„Schwofen in Königshoven“ weiterlesen

Pütz-Blitz

Ja, wo laufen Sie denn? Diese – dem Großmeister des deutschen Humors entlehnte- Frage konnte man sich in den vergangenen Wochen, ja sogar Monaten, schon mal stellen, war es doch erstaunlich ruhig hier. Erst war Sommer, dann war Arbeit, dann kam noch Krankheit hinzu, kurzum: Wir konnten unserer gemeinsamen Leidenschaft nicht nachgehen und es hat„Pütz-Blitz“ weiterlesen

Borr ey, da legst di Nieder(berg)!

Der Rhein-Erft-Kreis ist mit seinen rund 472.000 Einwohnern der neuntgrößte Kreis Deutschlands. Hier findet sich wirklich für alle der perfekte Ort zum Leben. Wer gute Verkehrsanbindung und Infrastruktur zu schätzen weiß, zieht am besten nach Brühl, Hürth und vielleicht noch nach Pulheim. Wer hingegen ein Leben in Stille jenseits der Zivilisation bevorzugt, wird sich sicherlich„Borr ey, da legst di Nieder(berg)!“ weiterlesen

Ach je, Ahe.

Wir erfüllen Wünsche Seit genau zwei Jahren sind wir nun in der Tiefebene des Rhein-Erft-Kreises unterwegs und anscheinend gibt es da draußen wohl Menschen, die unsere kleinen Berichte zur Kenntnis nehmen. Die meisten davon schönerweise wohlwollend, aber hin und wieder erreicht uns auch eine erboste Email von Stammesangehörigen aus irgendeinem gottverlassenen Winkel, den wir kurz„Ach je, Ahe.“ weiterlesen

Lieber nich‘ nach Fischenich

So eine sonntägliche Wanderung ist ja immer auch ein wenig wie eine Tombola. Vorausgesetzt, dass es bei dieser Tombola erschreckend viele Nieten und dementsprechend wenige Gewinne gibt. In der Liste der „Leider verloren“-Lose rangiert seit unserer letzten Wanderung der Hürther Stadtteil Fischenich ziemlich weit oben. Gedenke der Hässlichkeit „Memento mori“, so hallt es einem immer„Lieber nich‘ nach Fischenich“ weiterlesen

Glesch- Ganz gut gegangen.

Ja, wir sind wieder unterwegs. Unsere Mission ist es nach wie vor, die Grenzen des Rhein-Erft-Kreises auszuloten und unsere eigenen dabei Stück für Stück zu verschieben. Jeder Spaziergang verändert uns, jede Wanderung schenkt uns neue Einblicke in das, was Leben alles sein kann. Unser Würgereiz tritt mittlerweile spürbar später ein als das noch vor drei„Glesch- Ganz gut gegangen.“ weiterlesen

Spazieren im Speckgürtel – Efferen und Hermülheim

Solange die Sonne noch scheint und die Sonntage noch nicht allzu trist sind, möchten wir noch ein paar schöne Orte im Rhein-Erft-Kreis erleben. Schließlich haben wir im zur Neige gehenden Jahr (und auch im Jahr davor) so einiges gesehen, was sich nur durch eine Delfin-Therapie verarbeiten lässt. So beschließen wir also, zwei Hürther Stadteile zu„Spazieren im Speckgürtel – Efferen und Hermülheim“ weiterlesen

Hart, härter, Kirchherten.

An diesem Sonntag spüren wir das erste Mal den Herbst nahen. Zarte Nebelschwaden ziehen über die Felder, die Landschaft ist in dumpfes Grau getaucht und die Sonne will sich kaum zeigen. An solchen Tagen hat man die Wahl zwischen einer erquicklichen Wanderung in einem farbenfrohen und lebendigen Ort oder diversen Bedburger Stadtteilen. Wir entscheiden uns„Hart, härter, Kirchherten.“ weiterlesen

Einmal KaKö und zurück- Von Exkrementen und Einsamkeit.

Kinners, wie die Zeit vergeht. Da hat man einmal nicht aufgepasst und es ist schon wieder Sonntag. Die Sonne strahlt (so wie sie es in den vergangenen 14 Wochen an jedem verdammten Tag getan hat), die Vögel singen schon längst nicht mehr und wir sind startklar. Mit dem Hipster-Hybrid durchfahren wir karge Landschaften, hören dabei„Einmal KaKö und zurück- Von Exkrementen und Einsamkeit.“ weiterlesen

Kunst und Krempel in Kirchtroisdorf und Kleintroisdorf

Was ist typisch deutsch? Darauf gibt es viele Antworten. Für einige sind es solche Tugenden wie Pünktlichkeit und Disziplin, andere wiederum denken dabei an kulinarische Genüsse wie Sauerkraut und Kartoffelklöße und manch eine:r assoziert damit weiße Socken in Sandalen und pfiffige Kurzhaarschnitte. Was jedoch nur selten erwähnt wird, ist das Dehnungszeichen. Für uns im Rheinland„Kunst und Krempel in Kirchtroisdorf und Kleintroisdorf“ weiterlesen

Good morning Gleuel!

Manchem Ort wird man mit nur einer Durchquerung nicht gerecht und so hatten wir das Gefühl, wir müssten dringend nochmal nach Hürth-Gleuel. Eine gute Idee, wie sich herausstellen sollte. Gleuel ist das Paradies für Menschen mit kurzen Beinen, die alpenländischen Flair zu schätzen wissen. An diesem besonderen Tag durften wir nicht nur den Stadtteil, sondern„Good morning Gleuel!“ weiterlesen